Satzung - Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Satzung

Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. (ANV e.V.)

§1 Name und Sitz
Die Vereinigung hat den Namen „Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V.“ (ANV e.V.). Sie hat ihren Sitz in 73765 Neuhausen a.d.F.

§ 2 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Sinn und Zweck
Die Aufgabe der Arbeitsgemeinschaft ist die Schaffung und Förderung aller Maßnahmen und Einrichtungen, die den beigetretenen Vereinen und dem kulturellen Leben in der Gemeinde dienlich sind.
Hierzu gehören insbesondere
• die Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen der Neuhausener
  Vereine (insbesondere Verhandlungen mit der Gemeinde, Behörden,
  Verbänden, Vereinigungen etc.)
• die Vertretung der in der Arbeitsgemeinschaft zusammen-
  geschlossenen Vereine, Organisationen etc. bei gemeinsamer
  Problematik gegenüber der Öffentlichkeit und den Medien
• die Vertretung der in der Arbeitsgemeinschaft zusammenge-
  schlossenen Vereine, Organisationen etc. in Einrichtungen der
  Gemeinde Neuhausen (Partnerschaftskomitee, Jugendhausbeirat etc.)
• die Aufstellung und Abstimmung eines Veranstaltungskalenders sowie
  die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen.
Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und ideelle Zwecke. Sie ist sowohl politisch als auch konfessionell neutral.

§ 4 Mitglieder
1. Die örtlichen Vereine und ihnen gleichgestellte örtliche
   Organisationen können ordentliche Mitglieder der
   Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. werden.
2. Andere Interessengruppen können außerordentliche Mitglieder der
   Arbeitsgemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. werden. Die
   Gemeindeverwaltung ist ständiges außerordentliches Mitglied der
   ANV e.V.
3. Einzelpersonen sind von einer Mitgliedschaft ausgeschlossen.
4. Die Mitgliedschaft muss in jedem Fall schriftlich beantragt werden.
   Über die Aufnahme in die ANV e.V. entscheidet die Mitgliederversammlung.
   Die Entscheidung bedarf keiner Begründung.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch Austritt
   oder Ausschluss.
2. Der Austritt eines ordentlichen Mitglieds erfolgt durch schriftliche
   Erklärung an den Vorstand bis spätestens 30. September und wird
   mit Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die
   Mindestmitgliedschaftsdauer von 1 Jahr bis dahin erfüllt ist.
3. Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch die Mitglieder-
   versammlung beschlossen werden, wenn das Mitglied
   • die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder Interessen des
      Vereins verletzt
   • die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt
   • mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem
      Verein trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.
   Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem
   Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu
   äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von
   10 Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den
   Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels
   eingeschriebenem Brief bekanntzugeben. Gegen den Ausschluss-
   beschluss steht dem Betroffenen kein Berufungsrecht zu.
4. Die Beendigung der außerordentlichen Mitgliedschaft ergibt sich aus
  der zwischen außerordentlichem Mitglied und dem Verein getroffenen
   Vereinbarung.

§ 6 Beiträge
1. Die ordentlichen Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen
   verpflichtet. Die Höhe der Beiträge werden von der Mitglieder-
   versammlung festgesetzt.
2. Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden durch
   besondere Vereinbarung zwischen dem außerordentlichen Mitglied
   und dem Vorstand des Vereins festgesetzt.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Jedes ordentliche Mitglied ist durch zwei Vertreter in der
    Mitgliederversammlung vertreten. Es können dies der 1. Vorsitzende
    und sein Stellvertreter oder ein anders Mitglied des Vorstandes/
    Ausschuss oder andere Mitglieder des Vereins/Verbandes sein.
2. Jedes ordentliche Mitglied hat ein Stimmrecht. Die Vertreter jedes
   ordentlichen Mitglieds können in Ämter innerhalb der Arbeits-
   gemeinschaft Neuhausener Vereine e.V. gewählt werden. Das
   Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
3. Die außerordentlichen Mitglieder können einen Vertreter in die
   Mitgliederversammlung der ANV e.V. entsenden. Der Vertreter hat
   kein Stimmrecht. Er kann auch nicht in ein Amt der Arbeits-
   gemeinschaft gewählt werden.
4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele der ANV e.V. nach besten
   Kräften zu fördern, sich den Regeln der Arbeitsgemeinschaft
   entsprechend zu verhalten und sich für die Lösung gemeinsamer
   Aufgaben einzusetzen.
5. Die Vertreter der ordentlichen und der außerordentlichen Mitglieder
   können an allen Versammlungen der ANV e.V. teilnehmen. Sie haben
   das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge
   zu unterbreiten. Es können auch weitere Mitglieder aus allen in
   der ANV e.V. zusammengeschlossenen Vereinen, Organisationen etc.
   an den Sitzungen teilnehmen. Ein Stimmrecht steht diesem
   Personenkreis jedoch nicht zu.
6. In von der Mitgliederversammlung eingesetzten Arbeitskreisen
   können alle Mitglieder im Sinne von §4.1 und §4.2 gewählt werden.
   Sie müssen jedoch von den Vertretern (§7.1) vorgeschlagen werden.
7. Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sind nicht übertragbar.

§ 8 Die Organe der ANV e.V. und ihre Willensbildung
1. Die Organe der ANV e.V. sind die Mitgliederversammlung und der
   Vorstand.
2. Die Organe beschließen durch Abstimmungen und Wahlen. Diese
   erfolgen in der Regel offen, wenn nicht gesetzliche Bestimmungen
   dem entgegenstehen oder 1/10 der erschienenen Stimmberichtigten
   die geheime Abstimmung oder Wahl beantragen.
3. Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn die Satzung ordnungsgemäß
   einberufen wurde und mehr als die Hälfte der ordentlichen Mitglieder
   (Verein/Verband) vertreten ist.
4. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand fassen ihre Beschlüsse
   mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
5. Über die Sitzungen aller Gremien sind Protokolle abzufassen und vom
   Leiter der Sitzung und vom Schriftführer zu unterzeichnen. Von allen
   Protokollen muss der 1. Vorsitzende unverzüglich Kenntnis erhalten.

§ 9 Mitgliederversammlung
1. Die oberste Entscheidungsstelle für alle Angelegenheiten der
   ANV e.V. ist die Mitgliederversammlung. Sie besteht aus den
   anwesenden Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft.
2. Wesentliche Aufgaben der Mitgliederversammlung sind die
   • Entgegennahme des Jahres- und Rechenschaftsberichtes des
      Vorstandes
   • Entlastung und Wahl des Vorstandes
   • Entscheidung über Angelegenheiten, die die Grundlage der Arbeits-
      gemeinschaft betreffen (z.B. Satzungsänderungen)
   • Beschlussfassung über Anträge, die in der Mitgliederversammlung
      gestellt werden
   • Einsetzung von Arbeitskreisen zur Lösung gemeinsamer Aufgaben.
3. Eine Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Geschäftsjahr
   (2. Quartal) einzuberufen. Darüber hinaus sind Mitglieder-
   versammlungen einzuberufen, wenn
   • der Vorstand dies beschließt
   • oder mindestens 1/3 der ordentlichen Mitglieder dies für erforderlich
      halten.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch
   den 1. Vorsitzenden. Die Mitglieder sind mindestens 14 Tage vor dem
   Sitzungstermin unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

§ 10 Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus
   a. dem/r 1. Vorsitzenden
   b. den drei Stellvertretenden Vorsitzenden
   c. dem/r Schriftführer/in
   d. dem/r Schatzmeister/in
   e. dem/r Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit
   f. dem/r Jugendvertreter/in
Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes beträgt drei Jahre. Die Vorstandspositionen a. – e. werden von der Mitgliederversammlung gewählt, der/die Jugendvertreter/in wird von der Jugendvertreterversammlung gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt. Eine mehrfache Wiederwahl ist möglich. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.
2. Der Vorstand vertritt die Arbeitsgemeinschaft und führt die
   Beschlüsse der Mitgliederversammlung durch.
3. Nur Vertreter ordentlicher Mitglieder können als Mitglieder in den
   Vorstand gewählt werden.
4. Vorstand im Sinne § 26 BGB sind
   • der/die 1. Vorsitzende/r
   • die Stellvertretenden Vorsitzenden
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

§ 11 Ordnungen
Zur Durchführung dieser Satzung kann der Verein Ordnungen beschließen. Die Mitgliederversammlung ist für den Beschluss von Ordnungen zuständig.

§ 12 Kassenprüfer
1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimm-
   berechtigten Mitglieder zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand
   entsprechend §10 angehören dürfen. Die Amtszeit beträgt 3 Jahre.
2. Die Kassenprüfer prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und
   der Belege des Vereins sachlich undrechnerisch und bestätigen dies
   durch ihre Unterschrift. Der Mitgliederversammlung ist hierüber ein
   Bericht vorzulegen.
3. Bei vorgefundenen Mängeln müssen die Kassenprüfer zuvor dem
   Vorstand berichten.

§ 13 Auflösung
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung
   beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung
   über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.
2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur
   erfolgen, wenn es
   • der Vorstand mit einer Mehrheit von drei Vierteln aller seiner
      Mitglieder beschlossen hat oder
   • von zwei Dritteln der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins
      schriftlich aufgefordert wurde.
3. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei
   Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen
   werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.
4. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei
   Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.
5. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt
   das Vermögen des Vereins an die Gemeinde, die es unmittelbar und
   ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Örtlichen
   Vereine verwenden darf.

§ 14 Inkrafttreten
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 15. November 2001 geändert und ersetzt die bisherige Satzung. Sie tritt mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in
Kraft.
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü